Streitschlichter

Sozialkompetenz

Soziale Kompetenzen sind notwendig, um angemessen mit anderen Menschen umgehen zu können. Ziel dieses Förderschwerpunktes ist es, Einfühlungsvermögen,  Toleranz, Kommunikations-, Team-, Kooperations- und die Konfliktfähigkeit von Kindern und Jugendlichen zu steigern.

 

Gewaltprävention

Gewaltvorkommnisse nehmen signifikant zu. Maßnahmen gegen Gewalt müssen daher an allen Schulen zum Thema des Unterrichts gemacht werden, und zwar nicht erst, wenn etwas geschehen ist, sondern präventiv und altersgerecht. So fördert die Michael-Haukohl-Stiftung das Projekt Selbstbehauptung zur Sicherheit. Kinder des 3. und 4. Jahrgangs  lernen spezielle Verhaltensweisen, die sie vor gewaltsamen Übergriffen auf dem Schulweg (Stichwort: Mitschnacker) schützen sollen. Schüler des 5. und 6. Jahrgangs nehmen an einem auf diese Altersgruppe zugeschnittenen sozialen Kompetenztraining eines externen Anbieters teil. Ein Polizeihauptkommissar a.D. informiert Schüler der Jahrgänge 6 bis 10 über Jugendkriminalität und deren Vermeidung. Und ehemalige Strafgefangene der Justizvollzugsanstalt Fuhlsbüttel (Santa Fu) erzählen Schülern der 8. und 9. Klassen, wie sie kriminell wurden und welche Folgen das für ihr Leben hatte.     

 

Eltern auf Probe

Schüler der Jahrgänge 8 bis 10 werden für vier Tage und drei Nächte zu Eltern und haben die Verantwortung für ein Baby. Es handelt sich dabei um einen Baby-Simulator, der 24 Stunden, d.h. auch Nachts, gefüttert und gepflegt werden muss. Vormittags in der Schule werden Fragen geklärt, wie „Was isst ein Baby?“, „Wie wechsele ich die Windeln?“ und „Was mache ich, wenn das Baby schreit?“ Dazu gibt es ein Begleitprogramm zum Thema Elternschaft, Schwangerschaft, Geburt und Verhütung. Nachmittags und nachts kümmern sich die Schüler in Kleingruppen um ihr Baby. Am letzten Tag wird der Simulator ausgewertet und festgestellt, ob das Baby überlebt hat. Die Schüler lernen, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen.